MindMap Gallery Maria Montessori 3: Der absorbierende Geist
Diese Mindmap, erstellt mit EdrawMind, behandelt das Konzept des "absorbierenden Geistes" nach Maria Montessori. Sie unterteilt sich in die Theorie des immateriellen Bauplans, die Theorie der sensiblen Phasen und die Polarisierung der Autorität. Jeder Abschnitt enthält detaillierte Erklärungen und Beispiele. Die Mindmap bietet einen umfassenden Überblick über Montessoris Ansichten zur kindlichen Entwicklung und Lernprozessen, insbesondere wie Kinder Informationen aufnehmen und verarbeiten. Es eignet sich hervorragend für pädagogische Zwecke und zum besseren Verständnis der Montessori-Pädagogik.
Edited at 2023-07-25 14:15:22Maria Montessori 3
Theorie des immanenten Bauplanes
Kind = kein leeres Gefäß was gefüllt werden muss von uns sonder ist Baumeister des Menschen, gibt niemanden der nicht con dem kind, das er selbst weinmal, war gebildet wurde - folgt inneren Bauplan (biologisch/ im Kind schon vorhanden)
Theorie der sensitiven Phasen
Der Begriff Handelt sich um besondere Empfänglichkeit, die in der Enwticklung d.h. im Kinderalter der Lebewesen auftreten - sind von vorübergehender Dauer und dienen dazu dem wesen die Erwerbung einer bestimmten Fähigkeit zu ermöglichen => sobald das geschehen ist Klingt die Empfindlichkeit wieder ab
Sensible Phasen im kindlichen Alter "Das Kind macht seine Erwerbungen in seinen Empfänglichkeitsperioden" - Auftreten dieser Sensibillität äußert sich durch beobachtbare Bedürfnisse des Kindes " wir werden geboren mit einem vitalen Antrieb (horme), der schon organisiert ist in der allgemeinen Struktur des (->) absobierenden Geistes und dessen Spezialisierung und Differenzierung in den Nebule angekündigt ist
Wie Erkennt der Erzieher das Auftreten einer sensiblen Phase? - Montessori unterscheidet in positive und negative Anzeichen Wichtiger Hinweis => das altersaäquate Freiheit + möglichkeit zu spontaner Aktivität vorrausgesetzt - intensive Suche nach der Möglichkeit einer ganzheitlichen Bindung an einen Gegenstand, eine Erfahrungsmöglichkeit au der natürlich und/oder (->) vorbereitete Umgebung
Gelingt solche "Passung" wird das Kind : - Dankbar und Freude reagieren sich einlassen, vertiefen zur (->) Polarisation der Aufmerksamkeit gelangen - baut sich die kindliche Persönlichkeit im komplexer Weise positiv auf: => seelisches Wachstum, Bildung eines wachen Bewusstseins, geistige Harmonie, die Grundlegung eines positiven Selbst und Weltbildes = Folge
negative anzeichen: - treten auf wenn in der Umwekt sich dem inneren Funktionieren ein Hinderniss entgegenstellt - Vorhanden sein von einer Empfänglichkeitsperiode kann zu heftigen Ausbrüche und eine Verzweiflung bewirken, die wir für grunflos halten => daher Laune nennen - Launen = ausdruck seelischer Störung
Gelingt "Passung" nicht: ( verschiedenen Konsequenzen) - mühelose Erwerb der Fähigkeit geht mit dem Abklingen der sensiblen Phase verloren => sensible Phase = irreversibel - Erfahrung der vergeblichen Suche berwirkt Frustration, Launenhaftigkeit + kann Selbst- und Weltbild negativ beeinflussen
Bedeutung des Erziehers: Tatsache des Vorhandenseins sensibler Phase verlangt dem Erzieher einen Perspektivenwechsel ab:" Mitarbeiter der Schöpfung" - Haltung des Beobachtens in kenntniss des Beobachtbaren einnehmen - sodann muss das Beobachtete analysieren können, um durch die Schaffung und Verantwortung für eine (->)vorbereitete Umgebung dem Kind dienend helfen können " Wenn dem Kind keine Hilfe zuteil wird, wenn es nicht in einer dafür vorbereiteten Umgebung emfangen wird, dann befindet sich sein seelisches Leben in steter Gefahr" => Genau das kann verhindert werden
Der absobierende Geist
Kinder müssen über eine andere geistesform verfügen als Erwachsene, der willentlich, bewusst und oft sehr müsam neue Fertigkeiten/Neues Wissen erwerben muss => Im Kind "absobierender Geist" wirksam => Macht möglich in den ersten Lebensjahren Anregungen der Umwelt mit Leichtigkeit aufzusaugen wie ein Schwamm => das aufsaugen passiert gesieht nicht willentlich und bleibt unterbewusst
3 Merkmale => geschieht unbewusst, leicht und ist von nachhaltiger Dauer Montessori nutz begriff erstmals 1946 Kind nimmt Eindrücke aus seiner Umgebung nicht nur passiv auf sonder Formt seine Bewegungen, seine Sprache, seine Wahrnehmung der jeweilligen Umgebung entspechend und bildet so sein Wollen, Handeln, Denken und Fühlen für seine Welt aus
Montessoris gedanken zur frühkindliche Entwicklung => Naturwissenschaftliche Bestätigung erfahren Frederic Vester (1917) => Bis zur Geburt zwar größter Teil des Gehirns ausgebildet ist, die restlichen Zellen und Verknüpfungen aber erst in den Wochen und Monaten nach der Geburt entstehen " Arbeiten mit den selben Zellen die er schon als Säugling entwickelt hat" - Zellen wachsen nach vorhandener Umwelt unterschiedlich Neurologe Dichgans - strukturelle Entwicklung des Nervensystems beim Menschen mit der Geburt auf keinen Fall abgeschlossen sei, sonder noch über Monate + Jahre sich fortsetzt => Dichte und gebrauch oder nicht gebrauch entscheident
"Mneme" => besondere Dorm des Gedächnisses als "vitales Gedächtnis" bezeichnet = griechisch erinnerung + Gedächnis heißt => Duden " Fähigkeit lebender Substanz, für die Lebensvorgänge wichtige Informationen zu speichern
Kinder muss aus seiner Umhebung Anrechgung aufnehmen können=> Braucht vorbereitete Umgebung um seine Fähigkeiten/Fertigkeiten entwicklen zu können - Kind muss sich sicher fühlen und seine Grundbedürfnisse müssen gestillt werden
Zeitspann der Wirksamkeit des absobierenden Geistest auf die Jahre der frühen Kindheit gegrentzt => Montessori möchte diese Zeit besonders nutzen und sogar wo möglich ausdehnen - KÖNNEN die Phasen aber nicht verlängern=> DESHLAB wichtig Kind schon früh im Alter die Möglichkeit hat, grundlegende Erfahrungen zu machen, Erkentnisse in dieser unbewussten Form in sich aufzunhemen und zu verwurzeln
Macht deutlich, dass in der Entwicklung des Menschenkindes nicht nur einen biologischen Vorgang sieht und darum bewusst Begriffe wählt, die das Geheimnis der Menschenwerdung Gotte bezeichnen (->religiöse Erziehung) => Betont verantwortung der Eltern für die gestaltung der Umwelt die das Kind absorbiert
Polarisation der Aufmerksamkeit
1. Beschreibung des Phänomens
Bündelung aller lieb-seelischen Kräfte,die dazu führt, dass man sich selbstvergessen in eine Arbeit versenkt
Maria beobachtet das bei einem Mädchen im Kinderhaus San lorenzo in ROM - Holzblockzylindern
2. Die wirkung der Polarisation der Aufmerksamkeit auf die Psyche der Kinder
2.1 Stärkung der Persönlichkeit
selbstvergessene Konzetration der Aufmerksamkeit auf eine Arbeit, die zu einem vertiefen Verständnis des erarbeiteten Gegenstandes führt stets mit Gefühl der Freunde einher
Aktives Verstehen wird als ICH-Stärke als Kraftzuwachs erlebt
- entseht ein Harmoniegefühl zwischen Person und Gesetztmäßigkeit der Ausenwelt - Man findet platz in der Ordnung der Welt fühlt sich dazugehörig - Aus diesem Bewusstsein kann man sich Personen und Dingen in Liebe zuwenden
2.2. Eroberung von Freiheit und Disziplin
Entdeckung der Sinnhaftigkeit führt zu Freude und zu Erfolg
Vorraussetzung für konzentiertes, erfolgreiches Arbieten ist also eine Art Gehorsam: Sich einlassen auf die Gesetztmäßigkeiten der Sache
Art von Gehorsam führt dann zur Souveränität über die Sache: Ich beherrsche sie, weil ich mit den Gesetztmäßigkeiten umgehen kann.
Das Verhältniss von Gehorsam führt zur (->) Disziplin und Freiheit des Menschen
2.3. Reife des sozialen Gefühls
Regeln, die die existentiellen Bedürfnisse des einzelen nach Leibe und Geborgenheit, Nähe, und Abgrenzung, nach Arbeit und Muße, Entscheidungs. und Wahlfreiheit seiner Arbeit achten, sind Gesetzmäßigkieten , die dem Menschen gemäß sind und das Wohlbefinden des Einzelnen wie der Gruppe sichern
3. Bedigungen für das Zustandekommen der Polarisation der Aufmerksamkeit
Hauptkennzeichen: Aufgehen in einer Arbeit - interessante, frei gewählte Arbeit - kraft sich zu konzentieren => wirkt nicht ermüdent
3.1 die Vorbereitung der Umgebung und das Arbeitsmaterial
Bedeutsamkeit der Umgebung => vorbereitet für die Wachstumsbedürfnisse der Kinder vorbereitet wurden
Kind muss arbeitsmittel vorfinden=> die ihm erlauben, seine Umgebung mit hand und Sinnen zu erforschen und dabei sowohl elementare Bewegungsabläufe zu üben, wie komplexe Handelungen durchzuführen => Bewegung, => Übungen aus dem alltäglichen Leben => Sinnmaterial
Umgebung des Kindes korrespondiert mit seinem Entwicklungsstand und den Entwicklungsbedürfnissen d.h. sie verändert sich entsprechend
3.2 Bewegungs-und Handlungsfreiheit/ Frehiet der Arbeitswahl
Kind schon früh seinen eigenen Willen und sein Streben nach Unabhängigkeit
Umgebung muss Bewegungs-, Handlungs- und Wahlfreiheit ermöglichen und gleichzeitig die Aktivität der Kinder anleiten, begrenzen und schützen
3.3 Erzieherverhalten
Eltern/Erzieher/lehrpersonen bestimmen und ordnen nicht nur die Umgebung => SONDERN geben auch den Wertmaßstab vor, nachdem Kinder und Erwachsene zusammenleben
Die Erzieherpersönlichkeit ist selbst eine Art "Material" von dem das Kind Verhaltens und Denkmuster übernimmt und von denen es tief beeinflusst wird
4. Verlaufsform der konzentierten Arbeit
4.1 Phase der Vorbereitung
Einer Konzentierten Arbeit geht gewöhnlich eine Phase der unruhe voraus Kind ist auf der suche nach Arbeit Kind folgt dabei seiner inneren Stimme, seinem Interessen Hat es arbeit gefunden, so holt es die Gegenstände zusammen und bereitet seinen Platz vor => so stellt es sich innerlich auf die Tätigkeit ein
4.2 Phase der großen Arbeit
Kind ist tätig und seine Aufmerksamkeit gilt immer intesiver der druchgeführten Tätigkeit Wehrt Ablenkungen ab und bleibt so lange an der Aufgabe bis eine innere Sättigung erreicht ist Zeitliche Dauer dieser Vertiefung kann je nach Kind und Alter variieren => wichtig ist das eine wirkliche Versenkung stattgefunden hat
4.3. Phase des Ausklangs
nach Beendigung der Konzentration räumt das Kind die Gegenstände,die es für seine Arbeit bräuchte, fort und wendet sich wieder den anderen zu Es sucht vielleicht bestätigung durch Erzieher/Lehrperson Gedanklich ist es noch den eben durchgeführten tätigkeit verbunden,so dass es eine Weile dauern kann bis sich wieder einer Neuen Handkungs zuwenden kann
4.4 Gewöhnung an Arbeit
Wenn die Konzentierte Arbeit zur Gewohnheit wird => Stabilisiert sich die Haltung des Kinders in der Weise, dass es ein innneres Gleichgewicht behält. " Das ist die Zeit" in der das Kind beginnt Herr seiner selbst zu werden "
5. Erzieherverhalten während der Arbeitsphase des Kindes
Bedeutsam für das Zustandekommen eines konzentierten Arbeitszyklusses ist nicht nur material+ Wahlfreiheit sinder auch das Erzieherverhalten
Phase der Vorbereitung - beobachtet der Erwachsene das Kind und hilft, wennn Hilfe nötig ist; er berät oder leitet an Besonders Kinder die mit ihrer Entscheidungs- und Wahlfreiheit noch nicht verantwortlich umgehen können BRAUCHEN Hilfe der Erzieher
Phase der Vertiefung: - Das Kind vor Störungen zu schützen + seine eigene Zuwendung muss unterbleiben WEIL das sie das Kind von dem gerade gefundenen Weg wegführt
Phase des Ausklanges - kann Aktivität des Erziehers wieder gefragt sein: Kind sucht z.B. Betätigung oder Zuwendung
Sehr wichtig für Montessori: => Erzieher sollen wissen wann sie eingreifen und wann nicht weil sie sonst die Kinder in ihrer ENtwciklung entscheident hemmen können
6. Normalisierung
Normaliserte Kinder= psychisch gesundes Kind das sich gemäß seinen Wachstumsinpulsen harmonsich entwickelt konnte
Ziel ist die gesundheit der Psyche; um dieser Gesundheit entstehen in jedem normalen ind soziale Haltung, freiwillige Diziplin, gehorsam und Willenstärke